Schweißen - Wolfram-Inertgasschweißen (WIG, engl. TIG) ...
... präsentiert von PR-Schweiß- & Industrietechnik aus Oldenburg.
Heute ist Sonntag, der 5. September 2010, Uhrzeit: 10:14:07
Das Wolfram-Inertgasschweißen (WIG-Schweißverfahren) stammt aus den USA und wurde dort 1936 unter dem Namen
Argonarc-Schweißen bekannt. Erst nach dem 2. Weltkrieg wurde es in Deutschland eingeführt.
In englischsprachigen Ländern heißt das Verfahren TIG nach dem englischen „Tungsten“ für Wolfram.
Das Verfahren zeichnet sich gegenüber anderen Schmelzschweißverfahren durch eine Reihe von interessanten
Vorteilen aus. Es ist z. B. universell anwendbar: wenn ein metallischer Werkstoff überhaupt schmelzschweißgeeignet
ist, dann lässt er sich mit diesem Verfahren fügen. Zum anderen ist es ein sehr „sauberes“ Verfahren, das
kaum Spritzer und nur wenig Schadstoffe erzeugt und bei richtiger Anwendung eine qualitativ hochwertige
Schweißverbindung gewährleistet.
Ein besonderer Vorteil des WIG-Schweißens ist auch, dass hier gegenüber anderen Verfahren,
die mit abschmelzender Elektrode arbeiten, die Zugabe von Schweißzusatz und die Stromstärke
entkoppelt sind. Der Schweißer kann deshalb seinen Strom optimal auf die Schweißaufgabe
abstimmen und nur so viel Schweißzusatz zugeben, wie gerade erforderlich ist. Dies macht das Verfahren
besonders geeignet zum Schweißen von Wurzellagen und zum Schweißen in Zwangslagen.
Die genannten Vorteile haben dazu geführt, dass das Verfahren sich besonders gut eignet für Schweißungen
von Luft- und Raumfahrtgeräten, Bauteile der Kerntechnik sowie für den chemischen Anlagen- und Apparatebau.
(Quelle: www.wikipedia.de)
WIG schweißen 2 - das Schweißen: (hier)
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