Kleine Metallurgie 2 - die Metalle ...


... präsentiert von PR-Schweiß- & Industrietechnik aus Oldenburg.

Heute ist Mittwoch, der 8. Februar 2012, Uhrzeit: 02:09:23

Der Sammelbegriff Metallurgie umfasst alle Metalle.

Für den Bereich der Reparaturschweißung können wir eine ganze Reihe Metalle ausklammern, die für uns eine untergeordnete Rolle spielen.

Hier einige Metalle in der Kurzübersicht:

Aluminium (Al)
Ein Leichtmetall, das in seiner Bedeutung gleich hinter Eisen und Stahl liegt. Meist wird es in Form einer Legierung verwendet. Viele Aluminium-Legierungen sind so stark wie Stahl, aber wesentlich leichter. Aluminium leitet Wärme und Elektrizität sehr gut und es ist außerordentlich widerstandsfähig.

Cadmium (Cd)
Dieses Metall wird sehr oft für Elektroplattierungen verwendet, aber auch im Atom-reaktor. Zusammen mit Nickel und Quecksilber bildet es die Grundlage für elektri-sche Zellen.

Chrom (Cr)
Ein hartes, glänzendes Metall, das gegen Rost widerstandsfähig ist. Zusammen mit Nickel wird es Stahl zugesetzt, um ihn fleckabstoßend und rostfrei zu machen. Es wird auch auf andere Metalle plattiert, um ihre Widerstandsfähigkeit zu erhöhen.

Eisen (Fe)
Es ist das wichtigste Metall, weil es zur Stahlherstellung benötigt wird. Stahl ist eine Legierung aus Eisen mit Kohlenstoff und geringen Mengen anderer Elemente. Ei-senerze kommen sehr häufig und in verschiedenartigen Formen vor, so z. B. als Magnethit, Hämatit, Limonit und Siderit. Eisen findet sich auch in Meteoriten.

Kobalt (Co)
Ein schweres Metall, das in Legierungen verwendet wird, wie z. B. Stellit (eine Verbindung von Kobalt mit Chrom und Wolfram), welches gegen sehr hohe Temperatu-ren unempfindlich ist.

Kupfer (Cu)
Eines der sogenannten Münzmetalle. Es wird auch heute noch zur Prägung von Geld benutzt. Zusammen mit Zinn wird es zu Bronze legiert. Eine Kupfer-Zink-Legierung, nämlich Messing, findet ebenfalls breite Verwendung. In der Elektroin-dustrie werden große Mengen reinen Kupfers benötigt, weil Kupfer ein hervorragen-der elektrischer Leiter ist.

Mangan (Mn)
Ein zähes Metall, häufig in Legierungen mit Stahl und anderen Metallen zu deren Stärkung verwendet. Ein wichtiges Manganerz ist Braunstein.

Molybdän (Mo)
Ein hartes Metall mit hohem Schmelzpunkt; in Legierungen mit Stahl verwendet.

Nickel (Ni)
Ein Metall, das oft in Legierungen wie rostfreiem Stahl und in Kupfer-Nickel für Münzprägungen verwendet wird. Es ist silberweiß, schwach magnetisch und wird von Säuren nur langsam angegriffen.

Silber (Ag)
Ein kostbares Metall, das in der Schmuckindustrie Verwendung findet. Silber leitet Elektrizität und Wärme besser als jedes andere Metall, doch wäre es für den indust-riellen Gebrauch zu teuer. Es tritt in der Natur in reiner Form auf, wird aber in Silber-minen vor allem aus Kupfer- und anderen Erzen gewonnen.

Vanadium (V)
Ein hartes Metall, das in Stahllegierungen verwendet wird, die starke Temperaturun-terschiede aushalten müssen.

Wolfram (W)
Es hat einen höheren Schmelzpunkt als jedes andere Metall (ca. 6000°C) und findet sich z. B. in unseren Glühbirnen als Glühfaden. Um Stahl zu härten, wird Wolfram als Plattierungsmittel verwendet. Gewonnen wird es aus den Mineralien Scheelit und Wolframit.

Zink (Zn)
Ein ziemlich weiches und dehnbares, gegen Zersetzung widerstandsfähiges Metall, das meist in Legierungen verwendet wird; z. B. mit Kupfer zu Messing. In der Galva-nisierung (oder Elektroplattierung) wird Zink auf Stahl überzogen, um diesen vor Oxydation zu schützen. Trockenbatterien haben ein Gehäuse aus Zink, das als ne-gative Elektrode funktioniert.

Zinn (Sn)
Ein weiches, dehnbares Metall. Wird als Überzugsmetall für die Plattierung von Stahl verwendet und in Legierungen wie Bronze; weiter für Zinngeschirr und als Lötmaterial.

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