Schweißen - Autogenschweißgerät ...
... präsentiert von PR Rohse Schweißtechnik aus Oldenburg.
Heute ist Mittwoch, der 8. Februar 2012, Uhrzeit: 02:26:31
Beim Autogenschweißen mit Ethin (Trivialname Acetylen) und Sauerstoff kommt ein Autogenschweißgerät, auch
Schweißbrenner genannt, zum Einsatz.
Mit dem aus der Gerätedüse austretenden entzündeten Acetylen-Sauerstoff-Gasgemisch wird eine Flamme als Wärmequelle
erzeugt. Diese schmilzt einen von Hand zugeführten Schweißdraht, mit dessen Schmelze Eisenteile verbunden werden.
Der Schweißbrenner besteht aus dem Griffstück mit den Anschlüssen und Regulierventilen für die Gase und mit
auswechselbaren Brennerdüsen entsprechend der Dicke der zu schweißenden Werkstücke.
Von den Gas-Anschlüssen führen Schläuche zu den Gasbehältern (Druckflaschen).
Im Mischrohr des Griffstückes wird das Brenngas durch den unter höherem Druck ausströmenden Sauerstoff angesaugt
und beide in die Brennerdüse geführt. Dort verbrennen die Gase nach Zündung mit einem Zündgerät in Form einer
Stichflamme. Die Zufuhr beider Gase kann einzeln durch die Ventile reguliert werden.
Um ein Verwechseln der Schläuche zu vermeiden, werden für das Brenngas rote und für Sauerstoff blaue Schläuche
benutzt. Außerdem hat der Anschluss für den Sauerstoffschlauch bei gleichem Außendurchmesser eine kleinere lichte
Weite als der Anschluss für den Brenngasschlauch.
Die Überwurfmuttern haben beim Anschluss am Griffstück für das Brenngas ein 3/8"-Linksgewinde mit Kerben in
der Überwurfmutter und für Sauerstoff ein 1/4"-Linksgewinde.
Statt Acetylen ist auch Propan als Brenngas verbreitet.
(Quelle: www.wikipedia.de)
weitere Infos zu:
Schweißen - die Theorie: (hier)
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